Wald

Die größte Ortschaft der Zehn-Dörfer-Gemeinde ist Wald. Ortsbildprägend sind die Klosteranlage, die Klosterkirche St. Bernhard und das historische Rathaus. Vom überwiegend landwirtschaftlich geprägten Dorf hat sich Wald in den letzten Jahrzenten zum attraktiven Wohnplatz mit Arbeitsplätzen im Gewerbe- und Dienstleistungssektor entwickelt. Mit drei Kindergärten, einer Grundschule, dem Pflegeheim und sowie der Tagesbetreuung, Ärzten, Apotheke, Banken und Gastronomie bietet Wald eine gute Infrastruktur.

Einwohner: ca. 950 Einwohner

 

Gemarkungsfläche: 827,47 ha

wald

Geschichte:

Im Jahre 1212 gründete Burkhard von Weckenstein ein Zisterzienserinnenkloster in Wald. Zur Blütezeit um 1500 gehörten 19 Dörfer und zahlreiche weitere Besitzungen zum Kloster. In den Bauernkriegen um 1525 wurde das Kloster geplündert und teilweise niedergebrannt. Im Dreißigjährigen Krieg raubten die Schweden das Kloster total aus. Unter den Bauern herrschte große Not, Hunger und Seuchen wüteten. An die Schwedenzeit erinnert heute noch das „geschossene Bild“, ein Bildstock, der von drei Kugeln durchlöchert ist und in der Walder Kirche aufbewahrt wird.

Im Jahr 1804 wurde im Zuge der Säkularisation das Kloster aufgelöst und der gesamte Grundbesitz fiel an den Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Erst nach der Aufhebung des Klosters begann für Wald eine selbständige Entwicklung.