Kappel


Die Ortschaft Kappel mit 111 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von 334,66 ha verfügt neben dem Gasthaus "Adler" über einen Bürgersaal und die Kirche St. Martin aus dem Jahr 1716. Der Ortschaftsrat Kappel-Glashütte wird von Ortsvorsteher Thomas Loch vertreten.  

Geschichte:

Den Ort Kappel soll es schon 1163 gegeben haben. Im Jahre 1290 übergaben Konrad und Werlinus, Herren von Zimmern, mit Einwilligung des Herrn Abt in Reichenau den oberen Hof (am Stockweg bei heutigem Feldkreuz) zu Kappel als Lehen an die Klosterfrauen zu Wald. Etwas später werden die Herren von Korb im Zusammenhang mit Kappel erwähnt. Ein Noedwin von Korb verkaufte 1353 den Kirchensatz und Großzehnten dem Kloster Wald.

Die Gegend um Kappel war früher sehr waldreich. So war bis an die heutige Straße Wald - Walbertsweiler ein großer Waldbestand. Durch Rodungen wurde die Fläche urbar gemacht und dient heute der Landwirtschaft. Das Gewann heißt aber heute noch „Stockfeld".  Am nördlichen Ausgang von Kappel befand sich einst ein Fischweiher. Der noch gut zu erkennende Damm dient heute als Fahrweg zum Gebäude Vergut. Aus einer Mergelgrube im Gewann „Fuchshöhle" wurde früher Quarzsand für die Glasfabrik im benachbarten Glashütte abgebaut.

 
 
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