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Hippetsweiler


Die Ortschaft Hippetsweiler mit 182 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von 348,73 ha ist landwirtschaftlich geprägt und kann noch drei Vollerwerbsbetriebe, teilweise mit Direktvertrieb der landwirtschaftlichen Produkte, vorweisen. 

Geschichte:

Hippetsweiler war eine Ausbausiedlung des 8. und 9. Jahrhunderts. Die Vogtei war ursprünglich Bestandteil des Pfullendorfer Grafenbesitzes und gehörte zu den Hausgütern, die Graf Rudolf von Pfullendorf zwischen 1168 und 1176 auf Kaiser Friedrich I. übertrug. Philipp von Schwaben veräußerte sie an die Herrn von Fronhofen. Friedrich II. überließ sie den Grafen von Heiligenberg. Angeblich übereigneten die Grafen von Rohrdorf den Ort an Kloster Einsiedeln, das die Vogtei mit Gerichten vor 1367 an die Grafen von Nellenburg und seit 1367 an die Pfullendorfer Familie Gremlich verlieh. Von 1353 bis 1534 erwarb Kloster Wald Grundbesitz als einsiedelnsche Lehen. Durch die Belehnung mit Vogtei und Gericht wurde Wald 1453 Niedergerichtsherr und im Jahr 1494 auch Leibherr. Mit dem Untergang der Klosterherrschaft im Jahr 1806 ging Hippetsweiler an den Fürst Hohenzollern-Sigmaringen über.
 
 
 
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